Des Nachts

Hab ich doch die ganze Nacht,
Nur dich bedacht,
Hat doch aber auch nichts gebracht,
Weiß nur das du glücklich mich gemacht.

Doch weiß nicht deine Rolle in meinem Leben,
Will doch deinen Wert dir auch nur geben,
Ohne nach zu viel zu streben.

So kommen all diese Fragen,
Die mich schon gar Zeiten plagen,
Zu mir vermehrt in diesen Tagen,
Doch was soll ich ihnen sagen?

Sollt ich erzählen ihnen von dir,
Wie ich mich bei ihnen, dir verlier,
Sie fragen was wollt ihr von mir?

Ach meine Seele wird so schwer,
Meine Gedanken an dich doch leer,
Denk an dich doch oft zu sehr,
Ich will wissen immer mehr.

So denke ich jede Nacht an dich,
Verliere in Gedanken mich,
Setze nun auch keinen Strich.

So verloren in mir und dir,
Verlierst du gar oft deine Zier,
Während ich mich schon verlier,
Und fernab von jämmerlich frier.

So klage ich hier eigentlich nur über mich,
Mach mich vor dir gar jämmerlich,
So unser Glanz komplett verblich.

Finde immer noch kein Ende,
Für diese monodramatische Legende,
Schlag mein Gesicht in deine Hände,
Auf das ich ein Ende fände.

Was bleibt sind Fragen, Worte leer,
Doch bei dir plagen sie nicht so sehr,
Lebt wohl ich spreche sie nimmer mehr.

© Niss-Jannes Jargstorff

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