Mondaufgang

Deine Augen voll von Licht,
Der Moment mystisch aufgeladen,
Schweig, zerstör ihn nicht,
Sonst verlier ich schell den Faden.

Ein Moment der Stille,
Zwischen all der lauten Welt,
Gerade svhweigt mein Wille,
Weil er durch dich genug erhält.

Wind streift leise Bäume,
Während wir in Ewigkeit aufgehn,
Mal in dich meine Träume,
Will dich jetzt ständig bei mir sehn.

Sehnsüchtig doch befriedet,
Scheint dieser magische Moment,
In meinem Herzen Freude siedet,
Wenn ich mich zu dir wend.

Der Mond ist aufgegangen,
Über uns sein schöner Schein,
In dem Moment hab ich angefangen,
In dich verliebt zu sein.

© Niss-Jannes Jargstorff

Gehnde Schönheit

Deine Augen treffen mich,
Sind fast gebrochen,
Grau einen Moment verblich,
Als sie mich angesprochen.

Zerbrechlich schön gegangen,
Zeitlich nun zerschlagen,
So nimmst du mich gefangen,
Was bleibt sind deine Fragen,
Sehnsucht und stilles Verlangen,
Dich nochmal zu wagen.

Freudige Erinnerung an Nähe,
Die mein Herz gefangen nimmt,
Wenn ich dich jetzt hier so sehe,
Und mein Herz immer weiter glimmt.

Deine Schönheit, erst im Gehen,
Hab ich sie erkannt,
Wollt du bliebest etwas stehen,
Von dir noch voll gebannt,
Wirst du in der Zeit verwehen,
Hält der Moment ihr stand.

So bist du weg, im Herz präsent,
Auf ungewisse Zeiten,
Doch ich mich gerne rückwärts wend,
Wenn Liebe will mich leiten.

© Niss-Jannes Jargstorff

Buntes Dunkel

Deine Lider liegen leicht,
In meinen Gedankenwirren,
Freu mich immer wieder,
Wenn Angst deiner Hoffnung weicht.

Deine Worte schallen laut,
In all mein stilles dir Gedenken,
Weil ich ihn’ Leibe horte,
Hat mein Herz auf sie geschaut.

Deine Arme fangen auf,
Was mein Leib nicht tragen kann,
Bringen mich zu dir, ins Warme,
Auf dass mein Herz sich nicht verlauf.

(c) Niss-Jannes Jargstorff

Laute Wangen

Deine Wangen glänzen laut,
Während deine Augen lachen,
Mein Herz eine Heimat baut,
Wenn deine Worte Wärme machen.

Du in mein Leben eingestiegen,
Laut, naiv und voller Sinn,
Wenn wir beieinander liegen,
Ist dies jenseits von Gewinn.

Deine Blicke treue Freude,
Doch ganz anders, aber gut,
Sodass ich mit dir Zeit vergeude,
Schaft dies doch tiefsten Lebensmut.

Du willst an meiner Seite stehen,
Voll von deinem warmen Licht,
Wenn auch Welten untergehen,
Weiß ich, es verlässt mich nicht.

Deine Hände leichte Führung,
In unser beider Dunkelheit,
Das Geheimnis der Berührung,
Die voll von Liebe leise schreit.

(c) Niss-Jannes Jargstorff

 

Herzschwebe

Worte schwebend stehen,
Wollen immer tiefer gehen,
Die Welt mit neuen Augen sehen.

Blicke Schicksal schauen,
Wenn sie einander blind vertrauen,
Neue Träume auf alte Hoffnung bauen.

Nähe Hände leise spüren,
Wenn sie sich vertraut berühren,
Das Gegenüber zur Weltenmitte küren.

Süßer Duft tief im Wind,
Der Herzen bald gefangen nimmt,
Sie für die weite Liebe neu gewinnnt.

Tiefe Liebe in den Herzen,
Will die Ängste schwärzen,
Mit ihrer Sehnsucht Kerzen.

© Niss-Jannes Jargstorff

Betrachtungswinkel

Mein Herz still und traurig sehnt,
Bedenkt dich lange vor dem Schlaf,
Weil es sich bei dir zu Hause wehnt,
Wenn dein Wort seine Flügel traf.

Vor dir kann’s offen sein,
Denn du wirst’s nicht verletzen,
Kann letztlich ehrlich vor dir wein,
Will’s sich doch hier zur Ruhe setzen.

Deine Augen für es ein helles Licht,
Das mit Strahlen hell und warm,
Durch seine tiefe Kälte bricht,
Wenn bald die Liebe kam.

So sehnt mein Herz dich herbei,
Denn du könntest es verstehen,
Bei dir scheint es nicht einerlei,
Willst du’s doch ehrlich sehen.

(c) Niss-Jannes Jargstorff

Schwere Lider

Unsre Lider schwer,
Fallen langsam zu,
Bei dir find ich mehr,
Und schließlich Ruh.

Ich seh dich ganz,
Ohne zu verlangen,
Vor mir hast du Glanz,
Musst nicht darum bangen.

Meine Mauern werden weich,
Denn du siehst mich wahr,
Hoff es geht dir gleich,
Wenn ich dir nah.

Unsre Lider schwer,
Lassen Träume zu,
Wollen gar nicht mehr,
Als unsre liebe Ruh.

(c) Niss-Jannes Jargstorff

Für S.

Sternenregen

Sonnenstrahlen brechen Licht,
Dein Gesicht vergess ich nicht,
Ist’s doch meine schönste Sicht,
Auf das komisch schöne Leben,
Das mir hat auch dich gegeben.

Wärme streift mein Herz ganz sacht,
Auch in dieser kalten Sommernacht,
Hast du sie lachend froh gebracht,
Direkt ins Herz hineingepflanzt,
Wenn du mit mir einfach tanzt.

Träume ploppen langsam auf,
Nimmst mich mit in deinen Lauf,
Magst du mich? – Ich hoff darauf,
Wenn du lange mit mir sprichst,
Und damit meine Zweifel brichst.

Langsam regnen Sterne nieder,
Liebe singt uns nächtlich Lieder,
Hoff ich seh dich immer wieder,
Nur um das noch mal zu spürn,
Und mein Leben so zu kürn.

(c) Niss-Jannes Jargstorff für S.

Lagerfeuergespräche

Du erzählst Geschichten,
Kann nicht von dir lassen,
Würd sie gerne alle sichten,
Um dich gänzlich zu erfassen.

Höre deine Stimme gerne,
Wenn sie leise in sich lacht,
Sie trägt mich in deine Ferne,
Das ist’s, was mich glücklich macht.

Sehe gerne deine Augen,
Und wie sie die Welt so sehn,
Mich in deine Träume saugen,
Und mir Vertrauen zugestehn.

Bin gerne hier bei dir,
Denn du siehst die Welt so warm,
In der ich sooft frier,
Fall so gern in deinen Arm.

(c) Niss-Jannes Jargstorff