Hafen

Deine Augen treuer Hafen,
In dem meine Ängste fallen,
Deine Schulter gut zum Schlafen,
An der die Lasten bald verhallen.

Dein Atem eine Symphonie,
Flüsternd und doch mächtig,
Die Welt vergeht in Harmonie,
Ich hier und du so prächtig.

Dein Wort voll Wärmefunken,
So wahr hast du’s gesprochen,
Im Moment gänzlich versunken,
Hast du die Welt gebrochen.

© Niss-Jannes Jargstorff

Sternenregen

Sonnenstrahlen brechen Licht,
Dein Gesicht vergess ich nicht,
Ist’s doch meine schönste Sicht,
Auf das komisch schöne Leben,
Das mir hat auch dich gegeben.

Wärme streift mein Herz ganz sacht,
Auch in dieser kalten Sommernacht,
Hast du sie lachend froh gebracht,
Direkt ins Herz hineingepflanzt,
Wenn du mit mir einfach tanzt.

Träume ploppen langsam auf,
Nimmst mich mit in deinen Lauf,
Magst du mich? – Ich hoff darauf,
Wenn du lange mit mir sprichst,
Und damit meine Zweifel brichst.

Langsam regnen Sterne nieder,
Liebe singt uns nächtlich Lieder,
Hoff ich seh dich immer wieder,
Nur um das noch mal zu spürn,
Und mein Leben so zu kürn.

(c) Niss-Jannes Jargstorff für S.

Deine Symphonie

Dein Lied in mein Herz geschrieben,
Bist in meinen Gedanken wach geblieben,
Hab mich an dir aufgerieben,
Will dich doch nur ganz einfach Lieben.

Jede Strophe allein für dich gemacht,
Hast mir Lebensfreude ganz neu nahgebracht,
Hab sooft an dich gedacht,
Mein Herz bei deinem Anblick freudig lacht.

Weißt du, was du für mich bist,
Mein Herz alleine deine Hoffnungsflagge hisst,
Weil es dir alles beibemisst,
Wenn dein Lied meine Zweifel frisst.

So sing ich innerlich von dir,
Wenn ich mal einen Blick, ein Wort riskier,
Du, mein Lebenselixier,
In dem ich mich so gern verlier.

Jeder Blick eine Melodie,
Die dir unbekannten Glanz verlieh,
Damit ich weiter zu dir zieh,
Schreib in mich deine Symphonie.

(c) Niss-Jannes Jargstorff