Sommernacht

Lieg im Bett, bin noch ganz wach,
Höre nur Grillen, weit weg ein plätschernder Bach.
Langsam tauche ich hinab,
Trauer das ich dich nicht bei mir hab.

Das Feuer lodert wieder auf,
Das Gefühl kocht in mir herauf,
Sehe wie ich zu dir lauf.

Die Hitze bringt mein Herz zum schmelzen,
So gern würde Ichs über dich ergießen,
Wie im Wahn muss ich die alten Bücher wälzen,
Wenn mich die Geister bloß in Ruhe ließen.

Unerreichbar scheint das Ende,
Wenn ich bloß eine Lösung fände.
Muss dich ausradieren aus meinem Leben,
Ist das mein wirkliches Bestreben.

Und so hab ich in dieser Sommernacht,
Wieder nur an dich gedacht.

© Niss-Jannes Jargstorff

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass meine eingegebenen Daten und meine IP-Adresse nur zum Zweck der Spamvermeidung durch das Programm Akismet in den USA überprüft und gespeichert werden.
Weitere Informationen zu Akismet und Widerrufsmöglichkeiten.