Osterfunken

Gread lag noch alles neider,
Neimand sang frohe Lieder,
In dunkler Todesnacht,
Weil dort am Kreuz der Retter,
Stirbt in großem Unwetter,
Vergangen scheint sein Lichte gar.

Doch sieh das Licht es lebet,
Es zu uns allen Strebet,
Vom Tode ganz befreit,
Es schickt uns hellen Scheine,
Auf das neimand mehr weine,
Das seine Hoffnung doch schon tot.

So bricht in Totenschweigen,
Sein liebvolles Zeigen,
Das Leben stärker ist,
Als all Leid und die Sünde,
Weil er sich uns verbünde,
Im Leben wie im Tode nah.

Da hebet lauter Jubel,
Über das Weltgetrubel,
Die Herzen sind befreit,
Weil er mit Kreuzeswunden,
Sich ganz an uns gebunden,
Sein Licht und Heil hierhergebracht.

Die österliche Freude,
Erfasst das Kirchgebäude,
Sein Haupt lebendig doch,
So bricht durch altes Dunkel,
Das heilige Gefunkel,
Der Heiland ist erstanden heut.

(c) Niss-Jannes Jargstorff

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass meine eingegebenen Daten und meine IP-Adresse nur zum Zweck der Spamvermeidung durch das Programm Akismet in den USA überprüft und gespeichert werden.
Weitere Informationen zu Akismet und Widerrufsmöglichkeiten.