Mondenschein

Im Mondenschein eine Jungfrau klar,
Nun werden kühne Erwartungen wahr,
Ihre Augen so klar wie der Mond,
Ob sich dieses Wagnis lohnt?

Ihre Blicke treffen mich nun,
Meine Gefühle könn’ nicht ruh’n,
Was soll ich den tun,
Bin nicht mehr immun.

Ihre Augen sind der Mond gewesen,
Doch nun muss ich weiter pesen.
Der Moment ist nun am Ende,
Der Moment ist nun Legende.

Die Hoffnung zerstört,
Sie hatte mich zu stark betört,
Verbrannter Boden bleibt zurück,
Nichts bleibt vom schnellen Glück.

Liebe war das unser Ziel?
War das alles nur ein Spiel?
Nun der Traum zerfiel?
Ertrag ich soviel?

Tränen säumen nun die Pfützen,
Konnte mich nicht vor ihr schützen,
Der Regen fängt an zu fallen,
Meine Trauer wird nimmer verhallen.

Der Mond leuchtet immer heller,
Sein schein scheint immer greller,
Ihre Augen sind Vergangenheit,
Ich leb’ nun mit dem Leid.

Zusammengesunken lieg ich am Boden,
Belogen, Betrogen, verschoben.
Mein Sinn ist dahingeflossen,
Meine Tränen sind vergossen.

Im Mondenschein ein Weinender,
Er liebte jemanden zu sehr,
Seine Tränen spiegeln den Mond,
Man hat ihn heute nicht verschont.

Mondenschein

Dunkelheit

Dunkelheit

Dunkelheit, komplette Dunkelheit umgibt mich,
Das letzte Licht erlischt, wie finde ich mich?

Hoffnungslos, verloren, abgeriegelt,
Mein Ích wird niedergelegt.

Einsam verlssen, hoffnungslos stehe ich da,
umzingeltvon Hoffnungslosen in großer Scharr.

Meine Seele hält das nicht mehr aus,
Ich muss gehen, muss hier raus.

Da finde ich eine Kerze, hell und klar,
Nun ist das nächste Wunder da.

Ich entzünde die schützenden Flammen, das Licht,
Doch ich erkenn mich nicht.

Der Spiegel bleibt leer,
Meine Seele wird schwer,Ich mache kehr.

Laufe weiter kämpfe gegen an,
Nun kann ich mich befreien aus ihrem Bann.

Erkenn mich wieder,
Singe Lieder,
Sinke nieder.

Glücklich in der Helligkeit,
Endlich endet nun das Leid.

Helligkeit, komplette Helligkeit umgibt mich,
Das Licht leuchtet hell, so finde ich mich.

Helligkeit

Manchmal da Denk ich…

Manchmal da denk ich, dass ich zu viel denke,
Viel zu viel Zeit in meinen Gedanken verschenke,
Und Obwohl ich’s tu mich immer verlenke.

Angst ist hier ein markantes Wort,
Denn Furcht, die war nie wirklich fort,
Ich verlier mich hier, verlier mich dort.

Du gibst mir Kraft, weiter zu machen,
Wieder das Feuer in mir zu entfachen,
Und das Wichtigste, du bringst mich zum lachen.

Ich hab überlegt ob das schon Liebe ist,
Doch Liebe wär hier ganz schöner Mist,
Ja ich mag dich, du für mich wichtig bist.

Wichtiger als alles andre, doch ist’s gesund,
Ich glaub ich schreib ganz schönen Schund,
Dabei fürcht ich doch nur deinen Schwund.

Das sind die Gedanken, mich besetzten,
Hab Angst dich, mich zu verletzten,
Dein Wert für mich lässt sich nicht schätzen.

Ich würd am liebsten nun “Ich lieb dich” sagen,
Doch das würde führen zu unendlichen Plagen,
Ach ich sollt mich selber für dies Werk schlagen.

Doch bitte nicht verzagen,
Die Fehler nur bei mir, nicht bei dir lagen.

Ich finde kein Ende,
Für die dramatische Legende,
Bliebt nur zu falten kurz die Hände.

Ein Gehirn, zentrum des Denkens.

Sommernacht

Lieg im Bett, bin noch ganz wach,
Höre nur Grillen, weit weg ein plätschernder Bach.
Langsam tauche ich hinab,
Trauer das ich dich nicht bei mir hab.

Das Feuer lodert wieder auf,
Das Gefühl kocht in mir herauf,
Sehe wie ich zu dir lauf.

Die Hitze bringt mein Herz zum schmelzen,
So gern würde Ichs über dich ergießen,
Wie im Wahn muss ich die alten Bücher wälzen,
Wenn mich die Geister bloß in Ruhe ließen.

Unerreichbar scheint das Ende,
Wenn ich bloß eine Lösung fände.
Muss dich ausradieren aus meinem Leben,
Ist das mein wirkliches Bestreben.

Und so hab ich in dieser Sommernacht,
Wieder nur an dich gedacht.

© Niss-Jannes Jargstorff