Herbstlaub

Laub fliegt durch die Nacht,
Mein Herz leis am Fenster wacht,
Hat Sehnsucht neu entfacht.

Flöge ich doch nur mit dem Laub,
Doch meine Flügel bleiben taub,
So bleib ich hier im alten Staub.

Wär gern dort in der Weite,
Wo ich vom Teaum zum Leben schreite,
Mich nur von Sternen leite.

Wo Berge tiefe Täler einfach schützen,
Dort muss niemand etwas nützen,
Wo Einklang und Vertrauen Leben stützen.

Dort, wo Liebe wahrlich ist,
Und man an ihr sein Handeln neu bemisst,
Und Vertrauen Ängste frisst.

Doch ich bleibe einfach stehen,
Während Träume neu vergehen,
Kann das Laub schon nicht mehr sehen.

(c) Niss-Jannes Jargstorff

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