Gottesfunken

Blick in den Sternenhimmel,
Fern vom Weltgewimmel,
Fern von Alltagslärm,
Wenn ich nächtlich schwärm.

Meine Seele strebt gen Licht,
In dem sich die Unendlichkeit bricht,
Nichts ist gewesen, Licht ist geworden,
Neben mir die Engelshorden.

Stimmen ein Gloria laut an,
Unendlichkeit zieht mich in den Bann,
Treib hinaus, Grenzen verschwimmen,
Gottesfunken glimmen.

Was getrennt war ist vollkommen,
Grenzen und Gegensätze verschwommen,
Die Sehnsucht treibt hinaus, ich schmecke,
Ich mich Unendlichkeit entgegenstrecke.

Unendlichkeit und Endlichkeit geeint,
Gottesfunken erscheint,
Alles ist in ihm vereint,
Meine Seele voller Ehrfurcht ihn beweint.

(c) Niss-Jannes Jargstorff

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