Des Nachts

Deine Blicke erzählen von der Weite,
Deine Augen von der Freude,
Bei der ich dich so gern begleite,
Während ich die Zeit vergeude.

Doch das bringt heut keine Schwere,
Weil ich die Welt so bunter seh,
Wenn ich in deinem Licht verkehre,
Mit dir auf Trampelpfaden geh.

Die Nacht noch Dunkel, doch wir im Licht,
In dir Funken tiefer Freiheit blitzen,
Schau nochmal dein Angesicht,
Während bei Träumen sitzen.

Der Mond versinkt in deinen Augen,
Bald schon kommt der Sonne Tag,
Doch noch will die Nacht zum Fluge taugen,
Den ihr Licht mir sonst grell verbarg.

Deine Blicke stiften Liebe,
Die ich sonst verborgen hab,
Weil der Tag sie sonst zeriebe,
Deshalb ich sie nächtlich gab.

(c) Niss-Jannes Jargstorff

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