Am Bahnhof

Alte, graue Busse rollen,
Durch die kalte Stadt,
Ihre Maschinen grollen,
Werden niemals satt.

Menschenmassen eilen,
Hinein in sie hinab,
Wollen nie verweilen,
Zeit ist immer knapp.

Denn große Uhren ticken,
Im unerbittlich Takt,
All Schönheit muss ersticken,
Wenn sie dich erst gepackt.

Türn gehen auf und schließen,
Voll automatisch zu,
Damit graue Ströme fließen,
Ohn Muße, ohne Ruh.

So will der Mensch vergehen,
Im Takte seiner Stadt,
Kann nicht wiederstehen,
Wird er doch niemals satt.

(c) Niss-Jannes Jargstorff

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